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2013/2014

INTERKULTURELLES WISSENSCHAFTSPORTAL

 TABU: Bruch. Überschreitungen von Künstlerinnen

Das Interkulturelles Wissenschaftsportal TABU: Bruch. Überschreitungen von Künstlerinnen ist Teil des wissenschaftlichen Schwerpunkts der Forschungsplattform Elfriede Jelinek, der sich mittels interdisziplinärer Dialog-Formen der Auslotung von inter- und transkulturellen Fragen widmet und den fächerübergreifenden Forschungsdiskurs zu virulenten Themen unsere Zeit vorantreiben will. 

TABU: Bruch. Überschreitungen von Künstlerinnen befasst sich mit dem Spannungsfeld von Tabu und Frau im interkulturellen Kontext.
Ausgehend von Elfriede Jelineks Werken, in denen politische, moralische und religiöse Tabus thematisiert, kenntlich gemacht und überschritten werden, werden Formen der interkulturellen Wechselwirkung, der Rezeption und der Sanktionierung erforscht sowie die Vergleichbarkeit mit anderen, internationalen Künstlerinnen untersucht.

Zwischen November 2013 und April 2014 werden im Interkulturelles Wissenschaftsportal kontinuierlich über 50 Beiträge veröffentlicht und von drei Veranstaltungen, einer Videokonferenz zu Sanktionen für Jelineks Tabubrüche im interkulturellen Vergleich (12.12.2013), einem Abend mit den Schriftstellerinnen Seher Çakır, Sabine Gruber und Julya Rabinowich (14.1.2014) und einem Übersetzungsworkshop zu Jelineks Sprache für Sexualität (4.4.2014), begleitet. 

Das Interkulturelle Wissenschaftsportal ist - wie alle Arbeiten der Forschungsplattform Elfriede Jelinek - durch Interdisziplinarität und Internationalität gekennzeichnet. 

Über 60 WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen aus vielen Teilen der Welt nehmen daran teil. Neben LiteraturwissenschaftlerInnen und ÜbersetzerInnen auch ExpertInnen aus der Ethnologie, der Soziologie, der Politikwissenschaft, der Zeitgeschichte, der Geschichtsforschung, der Theologie, der Vergleichenden Religionswissenschaft, der Translationswissenschaft, der Publizistik, der Musik-, Kunst-, Theater- und Filmwissenschaft, der Neurowissenschaft und der Psychoanalyse.

Neben dem zentralen Kooperationspartner, dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum, arbeitet die Forschungsplattform dabei mit sechs Internationalen Partner-Universitäten zusammen.

Hier zum Interkulturellen Wissenschaftsportal.



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