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2014/2015

FORSCHUNGSPROJEKT

KAPITAL MACHT GESCHLECHT
Künstlerische Auseinandersetzungen mit Ökonomie & Gender

 

Das Forschungsprojekt befasst sich mit dem Spannungsfeld von Ökonomie und Gender in Elfriede Jelineks Werken und fragt, davon ausgehend, auch nach aktuellen Entwicklungen in diesen Bereichen. Die Erkenntnisse darüber, in welcher Form ökonomische Prozesse und genderspezifische Aspekte bei Jelinek miteinander verschränkt werden, sind nicht nur für literatur- und kunstwissenschaftliche Diskurse und die Genderforschung von Wichtigkeit. Ein Synergiepotential besteht auch für die soziologische und politikwissenschaftliche Forschung sowie für die Wirtschaftswissenschaften.

Für dieses Forschungsvorhaben werden in einem ersten Schritt vier international vernetzte Arbeitsgruppen gebildet, die sich aus Mitgliedern der Forschungsplattform und internationalen ExpertInnen zusammensetzen. Diese Arbeitsgruppen untersuchen zwischen Dezember 2014 und März 2015 zu bestimmten Aspekten Forschungspositionen kritisch, diskutieren aktuelle und für die Zukunft relevante Forschungsfragen und entwickeln neue methodische Herangehensweisen. Für den interdisziplinären Austausch werden neue Kommunikationsformen herangezogen (z.B. Email-Wechsel, Videokonferenzenen, Skype-Gespräche).

DIE VIER ARBEITSGRUPPEN

1. Forschungspositionen im Wandel

DIE MITGLIEDER DER ARBEITSGRUPPE

Prof. Dr. Michael Hutter (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Deutschland)
Prof. Dr. E. Brigitte Jirku (Universitat de València, Spanien)
Dr. Evelyne Polt-Heinzl (Wien, Österreich)
Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefanie Wöhl (Universität Wien, Österreich)

DIE BEITRÄGE DER ARBEITSGRUPPE

Email-Wechsel zwischen Brigitte Jirku und Stefanie Wöhl:
Ökonomie & Gender bei Jelinek im Spiegel internationaler Entwicklungen



2. Produktion, Reproduktion, Sprache

DIE MITGLIEDER DER ARBEITSGRUPPE

Dr. Bernhard Doppler (Universität Paderborn, Deutschland)
Prof. Ph.D. Margarete Lamb-Faffelberger (Lafayette College, USA)
Dr. Bärbel Lücke (Stade, Deutschland)
Prof. Dr. Friederike Maier (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Deutschland)
Ass.-Prof. i.R. Dr. Wolfgang Pircher (Universität Wien, Österreich)
Kathrin Röggla (Berlin, Deutschland)

DIE BEITRÄGE DER ARBEITSGRUPPE

Silke Felber, Wolfgang Pircher:
Schuld, Pfand und Wert(igkeit)
Zu
Jetzt dürfen die Menschen einmal aus ihren Kleidern heraus. Und schon wollen sie wieder rein!

Email-Wechsel zwischen Bärbel Lücke und Friederike Maier:
„Genauer kann ein Stück den ökonomischen Mainstream gar nicht treffen”

Bernhard Doppler, Margarete Lamb-Faffelberger:
Geld und Geschlecht als theatralische Aktion
Ein Audio-Dialog




3. (Makro)ökonomie und Geschlechterverhältnis

DIE MITGLIEDER DER ARBEITSGRUPPE

Mag. Veronika Duma (Universität Wien, Österreich)
Mag. Dr. Silke Felber (Forschungsplattform Elfriede Jelinek, Universität Wien, Österreich)
Univ.-Prof. Dr. Konstanze Fliedl (Universität Wien, Österreich)
Robert Misik (Wien)
Mag. Dr. Helene Schuberth (Karl-Franzens-Universität Graz, Österreich)



4. Kapital Körper

DIE MITGLIEDER DER ARBEITSGRUPPE

Dr. Natalie Bloch (Universität Luxemburg, Luxemburg)
Mag. Dr. MLitt  Andrea B. Braidt (Akademie der Bildenden Künste Wien, Österreich)
MMag. Dr. Gabriele Michalitsch (Universität Wien, Österreich)

Dr. Artur Pełka (Uniwersytet Lódzki, Polen)

DIE BEITRÄGE DER ARBEITSGRUPPE

Email-Wechsel zwischen Natalie Bloch und Artur Pełka:
Zur Bedeutung der Tiermetaphorik in der Verschränkung von Ökonomie & Gender bei Jelinek

Email-Input von Gabriele Michalitsch:
Lust — eine Relektüre aus Sicht der politischen Ökonomie

 



Die Ergebnisse dieser vier Arbeitsgruppen werden hier veröffentlicht und bilden auf diese Weise die Basis für ein großangelegtes Symposium mit internationalen WissenschafterInnen und KünstlerInnen, das von 23. bis 26.4.2015 stattfinden wird.

KOOPERATIONSPARTNER

Neben dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum, das im Rahmen des Projekts Ökonomie und Gender. Künstlerische Reflexionen von Frauen in Österreich seit 1968 zentraler Partner des Vorhabens ist, wird mit folgenden Institutionen kooperiert:

  • Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien, Österreich
  • Akademie der Bildenden Künste Wien, Österreich
  • Karl-Franzens-Universität Graz
  • Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Deutschland
  • Institut für deutsche Sprache, Literatur und Interkulturalität, Universität Luxemburg
  • Department of Foreign Languages and Literatures, Lafayette College, Easton, USA
  • Departament de Folologia Anglesa i Alemanya, Universitat de València, Spanien

 

 


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