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Monika Szczepaniak, Agnieszka Jezierska und Pia Janke (Hg.):
JELINEKS RÄUME

Performative Raumkonzepte, Topographien, reale und imaginierte Orte, topologische Verfahren sind in den Texten von Elfriede Jelinek von besonderer Relevanz.

Die räumliche Organisation ihres literarischen Universums schafft nicht nur geographische Hintergründe und topographische Kulissen wie Berge, Wälder, Seen oder private und öffentliche Räume wie Stadt, Dorf, Provinz, Haus/Villa, Fabrik, Supermarket, Raststätte, Schloss, Keller, Toilette etc., sondern ist darüber hinaus Ausgangspunkt für kritische Auseinandersetzungen mit den kulturellen Raumkonstruktionen in ihrer nationalen, lokal-regionalen und globalen Dimension.

Räumliche Denkfiguren, nach denen Jelinek stets greift, verdeutlichen und kommentieren nicht zuletzt den umfassenden Wandel des Raumverständnisses bzw. die unübersehbare Auflösung der traditionellen Raummodelle, die sich insbesondere in der ökonomischen Dimension der Globalisierung, in den Migrationsbewegungen sowie in den neuen Medien- und Kommunikationstechnologien manifestiert.

Die BeiträgerInnen des Bandes:


Inge Arteel, Nicolai Busch, Joanna Drynda, Silke Felber, Ulrike Haß, Björn Hayer, Dagmar von Hoff, Agnieszka Jezierska, Brigitte E. Jirku, Bärbel Lücke, Anna Majkiewicz, Verena Meis, Artur Pełka, Monika Szczepaniak

Monika Szczepaniak, Agnieszka Jezierska und Pia Janke (Hg.): JELINEKS RÄUME. Wien: Praesens Verlag 2017 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 16). (ISBN 978-3-7069-0953-2)

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