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22.10.2013

Präsentation der
Forschungsplattform Elfriede Jelinek und
des Jelinek-Handbuchs

veranstaltet von der
Forschungsplattform Elfriede Jelinek

Am 22. Oktober 2013 fand um 19 Uhr im Kleinen Festsaal der Universität Wien die Präsentation der Forschungsplattform Elfriede Jelinek und der ersten Publikation der Forschungsplattform, des Jelinek-Handbuchs, statt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Pia Janke leitete Frau Vizerektorin Susanne Weigelin-Schwiedrzik die Präsentation ein.
Die Dekane der drei an der Forschungsplattform beteiligten Fakultäten, Matthias Meyer (Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät), Rudolf Richter (Fakultät für Sozialwissenschaften) und Claudia Theune-Vogt (Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät) lasen zum Auftakt einen Ausschnitt aus Elfriede Jelineks Essay Die Welt, an der ich schreibe, Mist, wo ist die jetzt wieder hin, vorhin hab ich sie doch schon angefangen! (2005) und brachten mit dieser Lesung symbolisch das Zusammenwirken der drei Fakultäten bei der Forschungsplattform zum Ausdruck.
Danach stellten das Team und die Mitglieder der Forschungsplattform das Jelinek-Handbuch, die Internationalen Partnerinnen, die wissenschaftlichen Schienen und die Forschungsvorhaben der Plattform vor, in Form von Projektionen, Video-Einspielungen auf drei großen Screens, Berichten und interdisziplinären Kurzgesprächen.
Im Anschluss gab es einen Empfang.

Einladung


Die Statements der drei Dekane zur Forschungsplattform Elfriede Jelinek, die bei der Präsentation auf den drei Screens eingeblendet wurden:

Die Aufgabe, dem Werk der produktivsten deutschsprachigen Gegenwartsautorin (oder ist sie ein Gesamtkunstwerk?) und seinem kulturellen Einfluss Frau zu werden, sprengt die Disziplinengrenzen – Kunst und Wissenschaft kategorisieren anders. Diesem seit 2004 in Wien laufenden und nun re-institutionalisierten Projekt wünscht die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät den verdienten Erfolg.

Univ.-Prof. Dr. Matthias Meyer, M.A.
Dekan der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät


Elfriede Jelinek spricht genuin sozialwissenschaftliche Fragestellungen an. Es geht um die Wechselwirkung zwischen Individuum und Gesellschaft, das Leiden am Anderen. Für die Disziplinen und Genre übergreifende Diskussion ihrer hoch aktuellen Ansätze zu Geschlechterfragen bietet unsere Fakultät wichtige Anknüpfungspunkte, z.B. im Forschungsschwerpunkt ‚Gender and Transition‘ und mit dem neuen Forschungsverbund ‚Geschlecht und Handlungsmacht‘.

Univ.-Prof. Dr. Rudolf Richter
Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften


„Was aber bleibt, stiften nicht die Dichter.“* Damit etwas bleibt von der sich häufig widersetzenden Sprache und anderen Werken Elfriede Jelineks, bieten nun das Archiv und die Forschungsplattform die Chance zu interdisziplinären Forschungen auch unter kulturhistorischen Blickwinkeln. So werden bedeutende Perspektiven für eine historische Reflexion der Werke eröffnet.

*E. Jelinek, Im Abseits. Nobelpreisvorlesung 2004

Univ.-Prof. Dr. Claudia Theune-Vogt
Dekanin der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät

 


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