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4.4.2014
Literaturhaus Wien, 1070, Seidengasse 13, 19 Uhr

ÜBERSETZUNGSWORKSHOP

Jelineks Sprache für Sexualität

im Rahmen des Projekts
TABU: Bruch. Überschreitungen von Künstlerinnen

veranstaltet von der
Forschungsplattform Elfriede Jelinek
in Kooperation mit dem
 FWF-Projekt „Elfriede Jelinek: Werk und Wirkung. Annotierte Bibliographie"
(P 23158-G20),
dem Literaturhaus Wien und der IG Übersetzerinnen Übersetzer

 

Im Rahmen des Workshops wurden ausgehend vom Roman Lust Elfriede Jelineks Sprache für Sexualität und deren Übersetzbarkeit diskutiert. Anliegen war es, anhand der englischen, französischen, kroatischen und russischen Übersetzungen von Lust die Möglichkeiten und Probleme des Transfers in einen anderen Sprach- bzw. Kulturraum zu untersuchen.

Wie wirken sich das Spannungsfeld von Tabu und Geschlecht und die Überschreitung von gesellschaftlichen Konventionen auf die Übersetzung aus? Existiert in der Zielsprache ein Vokabular, mit dem sich Jelineks Sprache für Sexualität übersetzen lässt? Inwiefern kann die Übersetzung selbst eine Grenzüberschreitung, ein Tabubruch, sein?

Sechs internationale Jelinek-ÜbersetzerInnen und -Expertinnen 
waren eingeladen, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen: 
Univ.-Prof. Dr. Norbert Bachleitner (Universität Wien)
Univ.-Doz. Dr. Alexandr W. Belobratow (Universität St. Petersburg)
Prof. Dr. Yasmin Hoffmann (L’Université de Montpellier 3)
Dr. Elisabeth Kargl (L’Université de Nantes)
Mag. Dr. Waltraud Kolb (Universität Wien)
Helen Sinkovic (Zagreb).
Die Ergebnisse des Workshops wurden an diesem Abend präsentiert.

Die Veranstaltung war Teil der Langen Nacht der Forschung.


                           

                     
v.l.n.r.: Kolb, Hoffmann, Bachleitner,Kargl, Belobratow, Sinkovic

 


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