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2013/2014

PROJEKT

„Sinn egal. Körper zwecklos“
Postdramatik - Reflexion & Revision

 

Ausgehend von Elfriede Jelineks Theatertexten widmet sich das Projekt einer grundlegenden Befragung des Forschungsfeldes „Postdramatik“.
Ziel ist es, mit zentralen ExpertInnen auf diesem Gebiet den aktuellen Stand der Forschung und die unterschiedlichen Kategorisierungen von zeitgenössischen Theatertexten zu reflektieren, nach der Relevanz bzw. Überholtheit von Begrifflichkeiten zu fragen und neue methodische Ansätze für die Beschreibung von Jelineks Theatertexten und der Dramatik, die mit ihnen in Zusammenhang steht, sowie für das Verhältnis von Text und Aufführung zu entwickeln.

Für diese Vorhaben, dessen Titel "Sinn Egal. Körper zwecklos" den Titel eines theaterästhetischen Essays von Elfriede Jelinek aufgreift, wurden in einem ersten Schritt fünf international vernetzte Arbeitsgruppen gebildet, die sich aus Mitgliedern der Forschungsplattform und internationalen ExpertInnen zusammensetzen.
Diese Arbeitsgruppen untersuchen - mit unterschiedlichen Kommunikationsformen (wie Gesprächen, Beiträgen, die aufeinander reagieren, Kommentaren, E-Mail-Wechsel, Videokonferenzen, Dialogen und Skype-Gesprächen) - von Oktober 2013 bis März 2014 zu bestimmten Aspekten Forschungspositionen, diskutieren aktuelle und für die Zukunft relevante Forschungsfragen und entwickeln neue methodische Herangehensweisen.


DIE FÜNF ARBEITSGRUPPEN

1. „Postdramatik“? Aktuelle Forschungspositionen


DIE MITGLIEDER DER ARBEITSGRUPPE

Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Pia Janke (Universität Wien, Österreich)
Dr. Karen Jürs-Munby (Lancaster University, Großbritannien)
em. Prof. Dr. Hans-Thies Lehmann (Goethe-Universität Frankfurt, Deutschland)

Ao. Univ.-Prof. Dr. Monika Meister (Universität Wien, Österreich)
Dr. Artur Pełka (Uniwersytet Lódzki, Polen)

DIE BEITRÄGE DER ARBEITSGRUPPE

E-Mail-Wechsel zwischen Karen Jürs-Munby und Artur Pełka:
„Postdramatik“? - Zur aktuellen Forschungssituation mit Blick auf Elfriede Jelinek

Videokonferenz mit Pia Janke, Karen Jürs-Munby, Hans-Thies Lehmann, Monika Meister und Artur Pełka als Audio-Datei

Artur Pełka:
De gustibus disputandum est oder kein Plädoyer für Einseitigkeit



2. Tradition und Wirkung: Elfriede Jelineks dramatische und musikalische Bezüge


DIE MITGLIEDER DER ARBEITSGRUPPE

Prof. Dr. Ulrike Haß (Ruhr-Universität Bochum, Deutschland)
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Pia Janke (Universität Wien, Österreich)
Univ.-Prof. Dr. Birgit Lodes
(Universität Wien, Österreich)
Ao. Univ.-Prof. Dr. Monika Meister (Universität Wien, Österreich)
Mag. Dr. Alexandra Millner
(Universität Wien, Österreich)

DIE BEITRÄGE DER ARBEITSGRUPPE

E-Mail-Wechsel zwischen Ulrike Haß und Monika Meister:
„Wie ist es möglich, Theater ausschließlich mit Texten aufzustören?“

Alexandra Millner:
Prae – Post – Next?
Über Polyphonie, Partitur und Kontingenz in Theatertexten von und nach Elfriede Jelinek




3. Wer spricht? Textform und Textanalyse


DIE MITGLIEDER DER ARBEITSGRUPPE

Prof. Dr. Inge Arteel (Vrije Universiteit Brussel, Belgien)
Dr. Emmanuel Béhague (Université de Strasbourg, Frankreich)
Prof. Dr. Beate Hochholdinger-Reiterer (Universität Bern, Schweiz)
Prof. Dr. Brigitte Jirku (Universitat de València, Spanien)
Prof. Dr. Franziska Schößler (Universität Trier, Deutschland)

DIE BEITRÄGE DER ARBEITSGRUPPE

Franziska Schößler:
Dramatik/Postdramatik, Theatralität und Installation: Elfriede Jelineks begehbare Landschaften

Inge Arteel:
Groteske Texttheatralität

Emmanuel Béhague:
Textur und Spannung
Zum Verhältnis zwischen TextsprecherIn und Text in der zeitgenössischen
(Post)dramatik


Brigitte Jirku
Wer spricht? Textform und Textanalyse



4. Über-Setzungen: Sprache/Text – Aufführung

DIE MITGLIEDER DER ARBEITSGRUPPE

Dr. Zuzana Augustová, PhD (Prager Theaterhochschule DAMU, Tschechien)
Univ.-Prof. Norbert Bachleitner (Universität Wien, Österreich)
O. Univ.-Prof. Dr. Evelyn Deutsch-Schreiner
(Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, Österreich)
Prof. Dr. Anne Fleig
(Freie Universität Berlin, Deutschland)

DIE BEITRÄGE DER ARBEITSGRUPPE

E-Mail-Wechsel zwischen Evelyn Deutsch-Schreiner und Anne Fleig:
Über-Setzung, Transkription, Interpretation
Zum Verhältnis von Theatertext und Aufführung


E-Mail-Wechsel zwischen Zuzana Augustová und Anne Fleig:
Intertextualität und Tradition
Zum Verhältnis von Übersetzung und Interpretation




5. Vernetzung und Transformation: Intermedialität bei Elfriede Jelinek


DIE MITGLIEDER DER ARBEITSGRUPPE

Prof. Dr. Doris Kolesch
(Freie Universität Berlin, Deutschland)
Prof. Dr. Katharina Pewny
(Universiteit Gent, Belgien)
Dr. Meike Wagner, PD
(Ludwig-Maximilians-Universität München)

DIE BEITRÄGE DER ARBEITSGRUPPE

Katharina Pewny:

Elfriede Jelineks mehrfache Intermedialität oder: Desiderata der Jelinek-Forschung, etwa auf den Spuren von Plüsch-Teddybären

Meike Wagner:
Elfriede Jelinek als intermediale Apparatur



Die Ergebnisse dieser fünf Arbeitsgruppen werden auf einer Homepage veröffentlicht und bilden die Basis für ein großangelegtes interdisziplinäres Symposium vom 14. bis 18.5.2014 (in der Kunsthalle Wien) mit internationalen WissenschaftlerInnen und Theaterleuten.
In der Folge werden die Beiträge der Arbeitsgruppen und des Symposiums in Buchform veröffentlicht.


KOOPERATIONSPARTNER

Neben seinem zentralen Kooperationspartner, dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum, den Wiener Festwochen und der Kunsthalle Wien, in der das Symposium stattfindet, kooperiert die Forschungsplattform Elfriede Jelinek bei diesem Projekt auch mit folgenden Instituten internationalen Universitäten und mit einem internationalen Forschungsprojekt:

  • Institut für Theaterwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, Deutschland
  • Theaterwissenschaft München, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland
  • Equipe d’Accueil „Etudes Germaniques“, Faculté des Langues et Cultures étrangères, Univer-sité de Strasbourg, Frankreich
  • Lancaster Institute for the Contemporary Arts, Lancaster University, Großbritannien
  • Katedra Literatury i Kultury Niemiec, Austrii i Szwajcarii Wydział Filologiczny Uniwersytetu Łódzkiego, Polen
  • Forschungsprojekt Texttheatralität. Ein integrativer Ansatz anhand von Narratologie und Performance Studies, Universiteit Gent, Vrije Universiteit Brussel, Belgien



Elfriede Jelinek

AKTUELL:
14.5.-18.5.2014
Interdisziplinäres Symposium
„Sinn egal. Körper zwecklos“
Postdramatik -
Reflexion & Revision

 

Forschungsplattform
Elfriede Jelinek
Texte - Kontexte - Rezeption
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