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Susanne Teutsch (Hg.):
„Was zu fürchten vorgegeben wird“
Alterität und Xenophobie

Ausgehend von Elfriede Jelineks Werk, das sich von Beginn an kritisch mit der Konstruktion, Ausgrenzung und Vernichtung von Anderem und Fremden auseinandersetzt, widmet sich die vorliegende Publikation der grundlegenden Befragung der Begriffe und Themenfelder Alterität und Xenophobie und untersucht, wie diese in aktuellen künstlerischen Arbeiten reflektiert und gestaltet werden.

Der Band ist das Ergebnis eines großangelegten interdisziplinären Projekts, das die Forschungsplattform Elfriede Jelinek der Universität Wien von 2017 bis 2018 in Zusammenarbeit mit dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum durchgeführt hat.
Das Forschungsprojekt vernetzte Mitglieder und Internationale PartnerInnen der Forschungsplattform Elfriede Jelinek sowie weitere renommierte WissenschaftlerInnen und bezog Perspektiven von AutorInnen, RegisseurInnen, FilmemacherInnen, KünstlerInnen, PublizistInnen und ÜbersetzerInnen mit ein. Der Prozess- und Dialogcharakter des Projekts spiegelt sich auch in der Publikation wider.

Im Kontext von Jelineks Texten wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersucht, inwiefern Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtspopulismus im gegenwärtigen Österreich, in Europa und im globalen Zusammenhang eine Rolle spielen und wie auf diese Strömungen und Tendenzen künstlerisch reagiert wird. Aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen werden ebenso analysiert wie ästhetische Verfahren der Krisenbearbeitung. Neben künstlerischen Strategien in Hinblick auf Inklusion und Exklusion gilt das besondere Interesse Jelineks politischen Essays und ihrem Theatertext Am Königsweg.

Die BeiträgerInnen des Bandes:


Ali M. Abdullah, Evelyn Annuß, Inge Arteel, Norbert Bachleitner, André Bastian, Ruth Beckermann, Anke Bosse, Rosemarie Brucher, Marie-France Chevron, Peter Clar, Silke Felber, Anne Fleig, Kenan Güngör, Mumina Hafez, Zoltán Halasi, Yasmin Hoffmann, Arnhilt Johanna Höfle, Nina Horaczek, Pia Janke, Elfriede Jelinek, Agnieszka Jezierska, Klaus Kaindl, Britta Kallin, Elisabeth Kargl, Hildegard Kernmayer, Edit Király, Barbara Kosta, Tina Leisch, Moritz Lobeck, Bärbel Lücke, Wolfgang Müller-Funk, Anton Pelinka, Julya Rabinowich, Christoph Reinprecht, Martin Reisigl, Eva Rossmann, Elisabeth von Samsonow, Birgit Sauer, Hans-Henning Scharsach, Rita Svandrlik, Monika Szczepaniak, Susanne Teutsch, Joachim Warmbold, Julia Wieninger, Hans-Peter Wipplinger, Ruth Wodak.

Susanne Teutsch (Hg.): „Was zu fürchten vorgegeben wird“. Alterität und Xenophobie. Wien: Praesens Verlag 2019 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 19). (ISBN 978-3-7069-1018-7)

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Elfriede Jelinek





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